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mit eigener biografie- und karmaarbeit in die zukunft

"das universum ist ständige veränderung;
unser leben ist, was unsere gedanken daraus machen."

mark aurel (121 – 180) römischer kaiser


immo lünzer

 

kurz-bio-grafie
1954 in Gießen geboren, gespielt in schönem naturgemäßen Garten, dann Kindergarten ... Abitur (1974)
1972 - 1974 Schul- und Stadtschulsprecher (Justus Liebig Schule, Gießen)
1974 - 1979 Studium der Agrarwissenschaften an der Justus Liebig Universität (Abschluss: Diplomagraringenieur), inkl. Privatstudium der ökologischen/biologisch-dynamischen Agrarkultur & Anthroposophie, die ich 1971 kennengelernt habe.
1978 sechsmonatiges Praktikum und Monatskurs auf dem Dottenfelderhof in Bad Vilbel
Seit 1972 engagiere ich mich für die ökologische/spirituelle (violette) Agrar- und Ernährungskultur.
1979 - 2001 als Geschäftsführer/Vorstand bei Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), Bad Dürkheim (vormals Georg Michael Pfaff Gedächtnisstiftung, Kaiserslautern) und
2002 - 2004 Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise, Darmstadt.

1979 - 2001 Chefredakteur der Zeitschrift "ÖKOLOGIE & LANDBAU", sowie Herausgeber und verlegerische Tätigkeit für die Buchreihen "ÖKOLOGISCHE KONZEPTE" und "SÖL-SONDERAUSGABEN", sowie weitere Publikationen
2002 - 2005 Geschäftsführer der Zeitschrift und Buchreihe "LEBENDIGE ERDE"

2005 Sabbatjahr zur Regeneration & Neuorientierung (Studium von Reinkarnation & Karma) und freier Publizist

Seit 2005 biete ich an: Selbst- und Weiterentwicklung durch individuelle Karmarbeit / aktive Schicksalsgestaltung / Reinkarnationstherapie / Karmaccoaching.

2006 habe ich inkare (institut für karma & reinkarnation) gegründet.

Zur Jahreswende 2008/09 habe ich den Stiftungsfonds Karma-Kultur gegründet: Der Zweck ist es, aus dem Hintergrund von Reinkarnation & Karma, Projekte zu initiieren & zu fördern, die für Menschen Orientierung bieten und für das soziale & spirituelle Leben fruchtbar werden können.

Seit 2005 Gründungsvorsitzender des Archivs Ökologische Agrarkultur (AÖA) http://www.AOEA.de
2004 - 2009 Kuratoriumsmitglied der Software-AG-Stiftung www.sagst.de
2006 - 2010 Gründungsvorstand von NALM (New Adult Learning Movement) www.NALM.net
seit 2009 Vorstand der Schaette-Stiftung für nachhaltige Agrikultur http://www.Schaette-Stiftung.de

 

bio-grafische entwicklung

1954 in Hessen geboren und aufgewachsen, war ich zunächst recht verträumt und verspielt. Die Schule machte mir keine allzu große Freude, ich genoss lieber den schönen  Garten (mit Hühnern), in dem ich viel spielen durfte und natürliche Gartenkultur erleben durfte. Nach der fünften Klasse in der Grundschule fand ich schließlich den Weg zum Gymnasium. Zwei Jahre zuvor – als ich neun Jahre alt war  –  war die Scheidung meiner Eltern ein schwerer Schicksalsschlag, ich blieb bei meinem Vater der bald darauf erneut heiratete. Allerdings fand ich bei ihm nicht die Anerkennung, die ich als Sohn brauchte und fragte mich lange Jahre, woran das wohl liegt – bis ich mit 42 Jahren dahinter kam, dass er gar nicht mein leiblicher Vater ist und ich ein richtiges Kuckuckskind bin.
Ein ganz besonderer Schicksalsschlag, der mich natürlich auch nach den karmischen Ursachen fragen ließ – und ich habe natürlich intensiv daran gearbeitet, gerade dieses Thema mit verschiedenen Rückführungen und durch das Schicksalslernen zu vertiefen.

Immo LuenzerIn den Zeiten der Pubertät suchte ich tiefer gehend nach dem Sinn des Lebens, habe aber von den Erwachsenen, die ich fragte, keine befriedigende Antwort bekommen. Erst durch meine Freundin – und spätere Ehefrau – konnte ich mit siebzehn Jahren (1971) die Anthroposophie und auch die Transzendentale Meditation kennen lernen, die mir viele Antworten auf meine Fragen gab, aber auch neue Fragen stellte. Ein wichtiger Punkt dabei war auch die durch sie übermittelte anthroposophische Kenntnis von Reinkarnation und Karma, mit der ich allerdings zunächst große Schwierigkeiten hatte, mir das so recht vorzustellen und in den Alltag einzubauen - aber dann beschäftigte ich mich immer mehr damit.

Die Wahl zum Stadtschulsprecher gab mir schließlich einen Teil der Anerkennung, die ich im Elternhaus vermisste und machte Politik für mich lebendig - und wurde später auch Gründungsmitglied DER GRÜNEN. So wurde ich dann interessiert und wach an der Umweltdiskussion und habe ich mit großer Begeisterung das Buch „Die Grenzen des Wachstums“ von Meadows et al. (1972) gelesen und weitere Bücher über die Umweltproblematik. Dies bewog mich dann dazu, hierfür einen Beruf zu ergreifen, allerdings war es damals sehr schwierig, einen geeigneten Studiengang zu finden. So entschied ich mich für die Agrarwissenschaften und habe im Privatstudium nebenher ökologische und biologisch-dynamische Agrarkultur sowie Anthroposophie studiert, was damals nicht so einfach möglich war.

Nach dem Studium hatte ich gleich die Möglichkeit, in einer ökologischen Stiftung (Stiftung Ökologischer Landbau - später Stiftung Ökologie & Landbau) in der Pfalz zu arbeiten, wo ich mich viele Jahre engagiert für die Verbreitung der biologischen Agrar- und Ernährungskultur einsetzen, Veranstaltungen organisieren und viel publizieren & vernetzen konnte. Nebenher konnte ich mich auch noch für die Anthroposophische Gesellschaft, und die Christengemeinschaft, sowie nach der Geburt unserer beiden Kinder für die Waldorfbewegung vor Ort engagieren (Waldorfkindergarten Kaiserslautern und Freie Waldorfschule Westpfalz in Otterberg). Außerdem versuchte ich, in meinem Beruf einen ganzheitlichen und spirituellen Ansatz zu integrieren, was aber nur teilweise möglich war.

Im Alter von 35 Jahren wurden die beruflichen Erfolge immer größer, aber auch die Krise der sog. Lebensmitte erwischte mich heftig. Hier halfen die anthroposophische Biografiearbeit und ein erstes Studium der sog. Doppelgänger (Schattenwirksamkeiten - vgl. Bernhard Lievegoed: Der Mensch an der Schwelle – Biographische Krisen und Entwicklungsmöglichkeiten, 1986, insbesondere das Kapitel „Aspekte zum Problem der Doppelgänger des Menschen“). Die „Krönung“ war schließlich – kurz vor meinem 47. Geburtstag – eine ordentliche Lungenentzündung und Thrombose mit Krankenhausaufenthalt.
Nach einer Rehabilitation und neuer Berufsorientierung bewarb ich mich erfolgreich um die Stelle des Geschäftsführers beim Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise (Demeter) in Darmstadt und arbeitete insbesondere an der Fusion mit dem Institut für Biologisch-Dynamische Forschung, sodass ich meinen eigenen Arbeitsplatz schließlich selbst wegrationalisierte. Außerdem trat die schicksalhafte Situation ein, dass ich gesundheitlich und auch an meinem bisherigen Berufsziel ausbrannte. Und ziemlich genau an meinem 50. Geburtstag (2004) wurde mir klar, dass ich noch etwas anderes, etwas Neues tun muss: einerseits etwas mehr Spirituelleres, andererseits auch etwas nicht mehr 'nur' rein Ökologisches. Und so legte ich eine Sabbatzeit ein und orientierte mich ganz anders und neu – unterstützt u. a. durch das Buch „Alles anders – 15 Fragen, die ihr Leben verändern“ von Oliver Fritsch und Biografie- & Karmaarbeit bei Silke Ewald.

In dieser Zeit prüfte ich verschiedene Themen, die mir als wichtige Zukunftsaufgabe erschienen, z. B. Zeitsignaturen des neuen Jahrtausends (insbes, die Frage nach dem Spirituellen) oder die neue Emanzipation des Mannes (inkl., grundsätzlichem Recht auf eine geklärte Vaterschaft – gerade auch im Interesse der Kinder – bzw. Situation der Kuckuckskinder, Adoptivkinder und der anonym künstlich befruchteten Menschen).
Dabei hat sich immer wieder das Thema Wiedergeburt und Schicksal herauskristallisiert, und ich gelangte zu der Überzeugung, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem es ganz wichtig wäre, das Wissen um Reinkarnation und Karma sowie den praktischen Umgang damit, stärker zu vertiefen und zu verbreiten. Ich gewann die tiefe Erkenntnis, dass mir dieses Thema auch dazu helfen kann, ganzheitlicher/ökologischer zu handeln, und auch zusätzliche wichtige Aspekte für ein zeitgemäßes soziales Miteinander mit sich bringt. In dieser Zeit konnte ich verschiedene anthroposophische und spirituelle Ansätze kennen lernen und studieren.

Rückblickend auf mein Leben bekamen meine Krisen und Wendepunkte durch diese Arbeit natürlich eine neue Qualität. Und so fing ich ganz bewusst an, mich tiefer gehend mit dem Thema einer zeitgemäßen Biografie- und Karmaarbeit zu beschäftigen.
So studier(t)e ich weitere anthroposophische und sonstige Konzepte & Methoden, insbesondere bei Marianne Carolus, Christiane Feuerstack, Chanda & Christoph von Keyserlingk, Coenraad & Shirley van Houten, Heide Oehms, Jostein Saether, Hans tenDam, Charlotte Muthesius, Morris Netherton, Robert Powell, Roger Woolger, Jens Corssen und den Schülern von Ate Koopmans (vgl. Literaturangaben & Links).

2010 habe ich meine vierjährige Ausbildung in Regressions- und Reinkarnationstherapie (bei Carolus, Bad Wimpfen und von Keyserlingk, Dresden) abgeschlossen.


Bei folgenden Organisationen bin ich Mitglied und arbeite aktiv an der Vernetzung der Karmaarbeit (mehr darüber unter 'texte'):
- 'Forschungsgruppe Karmapraxis' Gruppe auf sachlichem Feld innerhalb der Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland (AGiD),
- EARTh (European Association for Regression Therapy, ein internationaler
Verband von Reinkarnationstherapeuten - anerkanntes professionelles Mitglied) und 
- RIV (Reinkarnations-Verband).

Seit 2005 bin ich Gründungsvorsitzender des AÖA (Archiv Ökologische Agrarkultur) und seit 2009 Vorstand der Schaette-Stiftung für nachhaltige Agrikultur, sowie als freier Journalist tätig.

Außerdem war ich: 2004 - 2009 Kuratoriumsmitglied der Software-AG-Stiftung
2006 - 2010 Gründungsvorstand von NALM (New Adult Learning Movement)

eigene biografie- und karmaarbeit

Ich konnte an mir selber feststellen, dass meine eigene Biografiearbeit - mit der ich schon 1990 aktiv begonnen hatte - und die praktische Karmarbeit sowohl innere als auch äußere Veränderungen mit sich bringen. Die eigene Wahrnehmung, aber natürlich auch die der Mitmenschen, wird vertieft, man gelangt zu neuen Einsichten und zu einem besseren Verständnis der sozialen Situation, aber auch natürlich der diversen Krisen und Schicksalsschläge. Dies führt zunächst zu einer Akzeptanz und im nächsten Schritt zu einer Erneuerung der eigenen Ideale und auch der eigenen Arbeit.

2006 gründete ich inkare (institut für karma & reinkarnation) und startete mit der Einzelberatung

2008/2009 wurde von mir der 'Stiftungsfonds Karmakultur' aufgelegt, der von Dachstiftung für individuelles Schenken (unselbst. Stiftung der GLS Treuhand in Bochum) verwaltet wird. Bleibt zu hoffen, dass ich damit den Erkenntnis- und Erfahrungsaustausch der verschiedenen Karma- und Biografiearbeiter unterstützen kann, sowie eine zeitgemäße Karmakultur durch Rundgespräche, Kolloquien, Seminare und Forschungsaufträge unterstützen kann. Außerdem wäre es mir eine große Freude, wenn diese Initiative weitere Förderer - als Unterstützer oder/und Zustifter - finden könnte.

 

meine vision

Immo LünzerVerbreitung des Wissens über Karma und Reinkarnation! Aus meiner Arbeit an diesem Thema hat sich diese Vision für mich konkretisiert – und ich sehe viele Parallelen zur Situation des biologischen Landbaus Anfang der 70er Jahre. Schicksalhaft ist meine Situation inzwischen so, dass ich tatsächlich an meiner Vision arbeiten kann, da meine Existenz mit einem relativ geringen Arbeitsaufwand sichergestellt werden kann. So vertiefe ich fortlaufend mein Wissen in diesem Bereich und arbeite dafür, dass Reinkarnation und Karma immer mehr Eingang in die Gesellschaft findet und den Menschen hilft, ihre Krisen und Schicksalsschläge besser zu verarbeiten und aktiv an die Gestaltung des Karmas zu gehen - das nenne ich Karmakultur.

Ich selbst konnte erfahren, dass eine zeitgemäße Karmaarbeit inkl. der Rückführungen mir hilft, mit Krisen besser fertig zu werden und insbesondere auch zu einer besseren Bewältigung der verschiedenen Aufgaben im sozialen Bereich führt.

Schließlich bin ich fest davon überzeugt, dass die Menschen mehr ganzheitlich, nachhaltig und ökologisch orientiert wären, wenn ihnen bewusst wird, dass sie schon mehrmals auf der Erde waren und noch einige Inkarnationen zur Weiterentwicklung vor sich haben. Erst so ergibt sich für mich ein zeitgemäßer Sinn des Lebens.

Die immer konkretere Fragen nach der Existenz Gottes und auch nach dem Sinn der sich immer mehr individualisierenden Schicksale – wie sie zunehmend in den Medien zu finden sind – zeigen ganz deutlich wie wichtig dieses Thema für immer mehr Menschen wird.

 

Publikationen:
Autor und Herausgeber zahlreicher Aufsätze und Bücher (u. a.):
- Energiefragen in der Landwirtschaft, das fenster, Burg 1979 (überarbeitete Diplomarbeit)
- (mit Wanda Krauth): Öko-Landbau und Welthunger, rororo-Taschenbuch, 1982
- Die Erde bewahren, Alternative Konzepte, C.F. Müller, Karlsruhe 1992
- (Hrsg. mit Hartmut Vogtmann): Die ökologische Landwirtschaft, Springer-Loseblatt-Werk, Heidelberg 1994 – 1998
- (mit Knut Schmidtke und Gerhard Hirn): Gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung - Voraussetzungen, Konzepte, Perspektiven, SÖL-Sonderausgabe Nr. 70, Bad Dürkheim 1996
- (mit Wolfgang Schaumann und Georg E. Siebeneicher): Geschichte des ökologischen Landbaus, SÖL-Sonderausgabe Nr. 65, Bad Dürkheim 2002
- (mit Helga Willer und Manon Haccius): Ökolandbau in Deutschland, SÖL-Sonderausgabe Nr. 80, Bad Dürkheim 2002
- (Beitrag über meine persönlichen Gedanken zu einer modernen Karmaarbeit in:) Christiane Feuerstack: Das Geheimnis der Goldmarie - Arbeit, Geld und Karma, ein Werkstattgepräch, Borbyer Werstatt Verlag Eckernförde 2008
- (Beitrag über die geschichtliche Entwicklung der Reform- und Biobewegung in:) Helma Heldberg: Die Müslimacher – Erfolgsgeschichten des Biomarktes und seiner Pioniere. Oekom Verlag München 2008

 

ENGLISH SUMMARY:
My name is Immo Lünzer, born 1954 in Gießen (Germany) - I'm working as karmacoach and regression therapist.

After my study of agriculture in Gießen, I startet 1979 as managing director of the foundation for ecology & farming (http://www.söl.de) & board of directors of IFOAM (Intern. Fed. of Organic Agric. Movements - http://www.ifoam.org). 2002 changing as general secretary to the research-circle of biodynamic agriculture (http://www.Forschungsring.de) in Darmstadt.

2004 sabbatical and then founder of inkare (institut für karma & reinkarnation - institute of karma & reincarnation)
see: http://www.karmakultur.de
2005 cofounder of AÖA (Archiv Ökologische Agrarkultur - archive for organic agriculture)
http://www.AOEA.de). This archive is collecting knowledge and material about the organic agro- and eating culture, especially in the german-speaking area. The AÖA is preserving the "old" knowledge towards the future.
2008 founder of "Stiftungsfonds Karma-Kultur" (foundation fonds Karma-culture)
2008 codirector Schaette-foundation for sustainable agriculture

Nowadays it is important (for me) to have a link between the ecological and the spiritual aspect of the organic movement, because without the holistic point of view the organic approach will not have a real future!?
And this is the reason why I am engaged also in the KARMA POWER. 

Thank You!